Das Lazarett in Gladbach lichtet sich!
Zuletzt gegen Frankfurt (4:6 nach 0:6) und gegen Freiburg (0:0) musste Coach Eugen Polanski (39) gleich auf fünf Offensivkräfte verzichten. Während Tim Kleindienst (30) und Robin Hack (27) nach ihren Knie-Operationen sowie Nathan Ngoumou (25/Achillessehnenriss) möglicherweise noch mehrere Wochen fehlen, gibt aber ein Duo jetzt Entwarnung. Sogar rechtzeitig zum Wegweiser-Spiel am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky) bei Union Berlin!
Franck Honorat (29, Adduktoren) und Giovanni Reyna (22, Oberschenkel) haben ihre Muskelverletzungen auskuriert – und stellen Polanski erstmals vor das Luxusproblem, vorn harte Entscheidungen treffen zu müssen.
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Polanski: „Beide sind ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Franck hat sein Pensum relativ schnell steigern können. Ich habe mit beiden gesprochen, sie fühlen sich gut und sind entsprechend auch Kandidaten für den Kader.“
Bei Honorat könnte es sogar sofort die Startelf sein!
Seine Mischung aus Flanken und eigenen Abschlüssen hat dem VfL extrem gefehlt, der Franzose wäre auch für einen kopfballstarken Mittelstürmer wie Haris Tabakovic (31) extrem wichtig.
Gut möglich ist aber auch, dass statt Tabakovic Youngster Jan Urbich (21) seine Chance bekommt. BILD fragte Polanski nach der Perspektive des U23-Stürmers, der beim Testspiel gegen Preußen Münster (3:2) mit einem Doppelpack glänzte. Der Coach: „Ja, Jan hat tatsächlich auf sich aufmerksam gemacht mit seinen Toren und es war auch wichtig, ihn zu integrieren, damit ihn die anderen Profis auch besser kennenlernen.“
Polanski lachend: „Dass er so torgefährlich ist, wusste ich aus der U23, da ist es natürlich ganz gut für ihn, dass er jetzt denselben Trainer hat. Jan hat es genau wie Charles Herrmann, der bei uns die Komponenten Dribbling und Speed einbringt, die wir sonst nicht so im Kader haben, in diesen Trainingswochen richtig gut gemacht. Sie haben natürlich auch noch ein paar Baustellen, die wir ihnen als Feedback jetzt mitgegeben haben. Jetzt geht es einfach um den richtigen Zeitpunkt, ihnen wieder den nächsten Step zuzutrauen – und das tue ich!“
